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Paddeln in den Frühling

Dominik vom DVA sammelt mit den Kids von  "Jona" Müll aus dem Schwarzbach

Während der Wieslauterputztag 2022 nicht wie üblich im März stattfinden konnte, sondern zusammen mit einer Aktion "Freie Durchfahrten und Gewässerschutz" in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Dahn am Samstag, den 24.09.2022 stattfinden wird (Termin bitte vormerken!), war Dominik mit Jugendlichen der Einrichtung "Jona" in Pirmasens bereits auf dem Schwarzbach aktiv.

Leider ist es dort auch mehr als nötig, dass eifrige Naturschützer*innen Müll sammeln und es wäre wünschenswert auch dort für eine Passierbarkeit mit Kanus (natürlich unter Beachtung vom Naturschutz) zu sorgen, denn ein vom DVA mit organisierter Studientag an der Manlich-Realschule plus Zweibrücken konnte nicht wie gewünscht mit einer Fahrt von Contwig bis Zweibrücken stattfinden, sondern wurde wegen vieler Baumleichen auf ein Hin und Her bei Zweibrücken beschränkt.

Wer sich für die Eindrücke von Doms Gruppe beim Paddeln in den Frühling interessiert, liest hier bitte den ganzen Bericht:

Paddeln in den Frühling
von Dominik Stilb

Die Sonne spitzelt schon hinter den Wolken hervor und lockt uns aus dem Wintermodus. Sie soll uns heute den ganzen Tag begleiten. Wir - Marcel, Patrick, Massoud, Hidayad, Paul, Tim, Fabio und Lukas - treffen uns sonntags um 10 Uhr zum Beladen der Boote und der zahlreichen Ausrüstung wie Neoprenanzüge, Paddel, Schwimmwesten, Helme. Alles an Bord – los geht´s!
Der Schwarzbach soll unser Ziel sein, den wir befahren wollen, da unsere Gruppe (und auch manches Kanu) zu groß ist, um die Wieslauter zu paddeln. Am Einstieg an der Biebermühle geht die Arbeit erstmal weiter: Abladen und die Ausrüstung anziehen. Nachdem die Autos versetzt sind, können wir starten.
Wir wassern die Kajaks und Kanadier und fahren wie an einer Perlenschnur aufgereiht den schönen breiten Schwarzbach hinunter. Der Adrenalinpegel steigt schnell, denn nach wenigen Metern kommt schon die erste Stromschnelle, die zwar nicht schwer zu meistern ist, dennoch wegen ihrer Geschwindigkeit und dem etwas lauteren Wassertosen gewaltig Respekt einflößt. Trotz des regelmäßigen Kajaktrainings im Winter in der Schwimmhalle gerät ein Boot quer und verursacht die ersten beiden Kenterungen. Durch die Neoprenanzüge ist das kalte Wasser jedoch kein Problem und bald geht die Fahrt weiter.
Der weitere Verlauf ist ruhiger und die Strömung eher sanft. So können wir auch nebeneinander fahren und miteinander erzählen. Zielgenauigkeit ist lediglich beim Umfahren von Baumhindernissen erforderlich. Hier sammelt sich auch jede Menge Müll, den wir kurzerhand in einen Kanadier laden, bis dieser randvoll ist. Das Unverständnis bei den Jugendlichen, wie man so viel Müll in einen Bach werfen kann, schärft die Achtsamkeit für die Umwelt. Den Müll laden wir zwischendurch aus und werden ihn nach der Tour abholen.
Trotz einiger weniger Kenterungen bleibt die Stimmung hoch und alle können die Fahrt der Sonne entgegen genießen. In Thaleischweiler- Fröschen erwarten uns Kathrin, Verena, Nadine und Verena mit Mathias und Leo, die ein üppiges Büffet gezaubert haben, an dem wir uns ausgiebig laben. Als „Dankeschön“ zeigt Fabio die gelernte Eskimorolle in freiem Gewässer – eine der schwersten Übungen! Nun geht´s auf die letzten Meter, auf denen sich uns keine Schwierigkeiten in den Weg stellen.
Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir glücklich das Auto und beenden den erlebnisreichen Tag mit dem Wissen: Das möchten wir auf jeden Fall wiederholen. Ein herzlicher Dank geht an Lukas, der bei der Fahrt und Betreuung geholfen hat und an die Versorgungsengel für die liebevolle Bewirtung.

 

 

 

 

 

 

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